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Magnetik

Die magnetische Erkundung des Untergrundes basiert auf der Messung des natürlichen Magnetfelds der Erde. Eisenobjekte oder andere magnetisch wirksame Strukturen führen zu einer messbaren Verzerrung (Anomalie) des Erdmagnetfeldes.

Anwendungsbeispiele:

  • Auffinden von verdeckten Eisenobjekten (z. B. Fässer, Tanks, Leitungen, Bomben, Fundamente mit Eisenbewehrung)
  • Auffinden und Abgrenzen von verdeckten Altablagerungen mit magnetisch wirksamen Inhaltsstoffen
  • Abgrenzen von Bereichen mit Bauschutt im Untergrund
  • Lithologische Gliederung des Untergrunds in Gebieten mit kristallinen Gesteinen
  • Nachweis von Störungszonen besonders in Gebieten mit kristallinem Untergrund
  • Auffinden von archäologischen Strukturen (Brennöfen, Ziegelsteinmauern, Straßen, Gräben, etc.)

Eindringtiefe: ca. 5 m

Magnetikmessung

Magnetik 3-Sonden-Array

Bei der Feldarbeit werden rechteckige Flächen abgesteckt, die der Sondengänger in Bahnen abläuft, so daß alle 10 - 30 cm ein Messwert aufgezeichnet wird. Zum schnelleren Messfortschritt werden von geoFact Arrays mit mehreren Magnetiksonden eingesetzt. Zusätzlich zu den Gradiometer setzt geoFact bei magnetischen Messungen ein hochmodernes Caesiumdampfmagnetometer (Totalfeldmagnetometer) ein und verfügt auch über ein Protonenmagnetomer.




Ergebniss einer Magnetikmessung
Ergebnis im Zuge einer Kampfmittelsuche


Bei der Auswertung mit neuester Software werden Anomalien farblich dargestellt. In einem weiteren Schritt können aus diesen Anomalien Tiefenlage, Größe und Schwere der Eisenkörper (z.B. Blindgänger) modelliert werden.